Omas und Opas am Rosenmontag im Bim

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Zum ersten Mal fand der Oma und Opa Tag in der Kinderkrippe Bimsalasim in Niederhadamar an einem Rosenmontag und nicht wie üblich an einem Tag im Frühjahr statt. Ob er wohl gut angenommen würde?

Immerhin sind die Großeltern heute mehr denn je in die Kinderbetreuung mit eingebunden, und ihnen gilt es, Danke zu sagen für ihre Fürsorge, ihr Verständnis und ihre Bereitschaft, ihre eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen für das Wohl ihrer Enkelkinder. Sie sind immer da, wenn sie gebraucht werden.  

Faschingstreiben überall,

auch im „Bim“ ist das der Fall.

Die Fastnacht macht bei uns nicht Halt,

wir freuen uns auf jung und alt.

Die Omas und die Opas eilen,

um in der Kita zu verweilen

bei Kreppel, Kaffee und Helau,

seid ganz gespannt und hört genau,

was Euch der Rosenmontag bringt,

wenn Ihr die lustigen Lieder singt:

Und die Omas und Opas kamen in Scharen. Gut gelaunt und toll kostümiert folgten sie der gereimten Einladung ihrer Enkelkinder und derenErzieherinnen. Zunächst suchten sich die Gäste einen Sitzplatz an bunt gedeckten mit Luftschlangen und Servietten geschmückten Tischen. Das war ziemlich unübersichtlich bei dem Gedränge, denn die meistenkamen zur gleichen Zeit. Aber schließlich waren alle zufrieden.

Nach der Begrüßung war singen angesagt. Das Lieblingslied der Kinder “Das rote Pferd“ hatten die Kids schon eifrig in den Gruppen mit den Betreuerinnen geübt. Dazu muss man wissen, dass Text und Melodie gut ins Ohr gehen und deshalb zum Mitsingen animieren. Spätestens bei der zweiten Strophe war alles ganz einfach. Die Stimmen der Erwachsenen mischten sich mit den zarten Stimmen der Jüngsten. Wenn dann auch noch die Farben des Pferdes beliebig veränderbar waren, dauerte es schoneine ganze Weile, bis alle Farbwünsche erfüllt waren.

Danach ließen sich die Großeltern bei Kreppel, Kaffee und stimmungsvoller Karnevalsmusik kulinarisch verwöhnen. Viele der Familien kannten sich untereinander und wer sich noch nicht kannte, hatte Gelegenheit wie auch die ortsansässigen Mannebacher in zwangloser Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.

Im Raum der Hügelhüpfer hatten die Erzieherinnen ein kreatives Bastelangebot vorbereitet. Die Kinder falteten mit ihren Omas und Opas einenFaschingshut. Buntstifte, Klebestifte, Luftschlangen, farbige Papierschnipsel und Konfetti lagen bereit und die kleinen und großen Künstler ließen ihrer Fantasie freien Lauf. Sie verzierten ihre Hüte bunt und individuell. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Sie passten wunderbar zur fröhlich ausgelassenen Stimmung in der „Bastelstube“.

Der krönende Abschluss war ein Foto als Erinnerung an den Oma und Opa Tag am Rosenmontag im Bim,das die Kinder ein paar Tage später ihren Großeltern schenkten.

Nach diesem ereignisreichen Tag voller Überraschungen waren die Kinder ganz schön erschöpft, aber auch zufrieden und froh. Sie hattendoch bereits am Vormittag mit den Erzieherinnen ihre interne Faschingsparty gefeiert. Und tanzen, Dosen werfen und sich konzentrieren auf ein kleines Puppentheater waren ganz schön anstrengend.

Da darf man abends schon mal müde sein…! 

Ingrid Bayer  

„Und unten leuchten wir…“

Die Kindertagesstätte Bimsalasim in Niederhadamar führte ein Projekt mit Inhalten zu Sankt Martin durch.

Bereits Mitte Oktober starteten die Erzieherinnen das Projekt mit einer Eltern-Kind-Aktion. Die Kinder gestalteten mit ihren Müttern eine bunte Laterne. In gemütlicher Runde bei Wasser, Saft und Gebäck ließ es sich prima mit Fingerfarben malen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. So ganz nebenbei lernten sich die Erwachsenen besser kennen und kamen miteinander ins Gespräch.

In den nächsten Tagen vermittelten die Erzieherinnen kindgerecht das Leben und das christlich soziale Handeln des Heiligen Martins. Dabei stand das Teilen und dessen Umsetzung in den Kinderalltag im Mittelpunkt. Kleine Kinder wie unsere Krippenkinder lernen im praktischen Tun – zum Beispiel: ich teile mein Spielzeug mit meinem Freund – und am Vorbild der Erwachsenen. Natürlich wurde auch traditionelles Liedgut aufgefrischt. Im Morgenkreis sangen die Kleinen und die Großen fleißig die gängigen Martinslieder, am liebsten das Lied „Ich geh’ mit meiner Laterne … Und unten leuchten wir“. Der einfache Text mit seinem ebenso einfachen Refrain prägte sich gut ein.

Der krönende Abschluss war der Martinsumzug, auch in diesem Jahr wieder mit Unterstützung einiger Musikanten der Kapelle „Hadamar Stadt und Land“. Viele Eltern, Großeltern und Kinder folgten der Einladung der Erzieherinnen.

Aus aktuellem Anlass – die Ankunft des Pferdes verschob sich und was wäre ein Martinsumzug ohne Pferd – änderten die Erzieherinnen flexibel die zunächst geplante Reihenfolge. Die kalten und die warmen Getränke und die leckeren Martinsbrezeln für alle schmecken immer: vorher wie nachher. Anschließend bestaunten die Kinder den aus ihrer Sicht riesigen Vierbeiner. Gestärkt und motiviert zogen die Erwachsenen mit ihren Kindern in Buggys oder zu Fuß hinter dem Heiligen Martin auf dem Pferd singend durch die Dunkelheit. Die Bim-Kinder mit ihren leuchtenden Laternen und der instrumentalen Begleitung waren schon von weitem zu sehen und zu hören.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns diesen schönen Abend ermöglicht haben. Die Teilnehmer waren sich einig: Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr!

Verfasst von Ingrid Bayer